Im Norden von Linnberg erstreckt sich der Naturpark Teutoburger Wald. Nach Süden befindet sich die Münsterländer Parklandschaft.
Linnberg wurde erstmals im Jahre 1596 in der Besitzurkunde des Steinbruchs als Lina erwähnt. Lina bedeutet soviel wie Ort am Abhang des Berges oder Hügeldorf am Teutoburger Wald.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein war die Gemeinde durch die Landwirtschaft und dem Abbau von Sandstein geprägt.
Mit dem Beginn der Industrialisierung erfolgten durch den Bau von Indstrieanlagen z.B. des Zementwerkes und die Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung durch eine Bahnlinie, später durch Kreuzung der Nord-Süd-Linien, erste industrielle Impulse. Ein kleiner Bahnhof mit Rangiermöglichkeiten ließ nicht lange auf sich warten.
Durch den immer aufwendigeren Abbau von Sandstein wurde dieser zunehmend unrentabler. So verlagerte sich der Schwerpunkt im Laufe der Zeit auf den Abbau von Sand und Kies. In den 80er Jahre wurde der Betrieb dann aber vollständig eingestellt. Ende der 90er Jahre folgte die Renaturisierung des Gebietes.
Heute ist der ehemalige Steinbruch ein Naherholungsgebiet mit vielen Freizeitangeboten wie z.B. einer Kletterwand. Von den ursprünglichen Industrieanlagen ist noch ein Betonwerk und das Rangiergelände mit Betriebswerk in Nutzung.
An “modernen” Gewerbe- und Industriebetrieben ist ein Containerterminal und die Spedition Nord-West Logistik mit mehreren Gebäuden, auf welches man besonders stolz ist, hinzugekommen.
Heute leben in Linnberg ca. 7.000 Einwohner, wovon die meisten zum Leidwesen der Gemeindeverwaltung in den Nachbarstädten arbeiten.
(Übereinstimmungen mit existierenden Orten sind rein zufällig
)
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